Meditation lernen – Der in deine innere Mitte

Was ist Meditation eigentlich? Kann jeder Meditation lernen? Muss ich etwas bestimmtes beachten? Muss ich spirituell sein, um zu meditieren? Und welche entscheidende Rolle übernehmen unsere Gedanken hierbei? Wie kann ich Meditation lernen?

Einige der häufigsten Fragen, die mir zur Praxis der Meditation gestellt werden.

Ich möchte Dir in diesem Beitrag einen anderen Einblick in diese Praxis der Innenkehr schenken. Und Dir zeigen, dass jeder Meditieren kann und es für sich ausprobieren sollte auch wenn noch keine Vorkenntnisse bestehen. Ich werde Dir einige meiner wertvollsten Tipps mit an die Hand geben mit denen Du Meditation lernen kannst.

Was ist Meditation eigentlich?

Rein vom Wort her stammt Meditation von dem lateinischen Begriff „meditatio“ ab und bedeutet „nachdenken, nachsinnen oder überlegen“. Aus der Erfahrung heraus ist es viel mehr eine Praxis, in der Du Dir deiner Gedanken bzw. deines Gedankenflusses bewusst wirst. Durch Beobachtung deiner Gedanken, erlangst Du die Erkenntnis, dass Du nicht deine Gedanken bist. Denn die Pause zwischen deinen Gedanken verrät Dir, dass fern ab deines Gedankenstroms noch etwas anderes existiert. Eine Art der Ruhe, die Dich mit einer Energie verbindet, die eins mit der schöpferischen Kraft des Bewusstseins ist. Das bedeutet in der Pause zwischen deinen Gedanken, kannst Du Dir deiner Selbst bewusst werden und erfahren wer Du wirklich bist und Dich somit von der Begrenzung des Verstandes und von limitierenden Glaubenssätzen liebevoll und voller Bewusstsein lösen.

Durch Meditation erlangst Du einen Bewusstseinszustand, der ähnlich dem des Schlafens ist – Dadurch verbindest Du Dich tiefer mit Dir selbst, mit deiner schöpferischen Energie, die es Dir ermöglicht den Weg deines Herzens zu erkennen, um Dich somit nach außen zu verwirklich. Es ist dein Zugang zur Kreativität, zur Inspiration und zur Gewissheit, dass Du mit allem verbunden bist und Du auf deinem Weg liebevoll geleitet wirst.

Warum Meditation so wichtig ist und warum unsere Gedanken es uns Anfangs besonders schwer machen

meditation lernen Wie viele Gedanken denken wir täglich? Wusstest Du, dass jeder Mensch im Durchschnitt ca. 60.000 Gedanken denkt? Und davon sollen 80% negativ ausgerichtet sein und zu tiefst unbewusst, wie ein Radio ununterbrochen unseren Geist beschäftigen.

Unser Geist ist wie ein Floh, der ständig von einem Thema zum anderen springt. Ich vergleiche es gerne mit einem Raum indem Du in der Mitte sitzt – Stell Dir vor um Dich herum sind lauter Worte und Sätze. Auf der einen Seite oben links stehen deine Erledigungen für den Tag, auf der anderen Seite unten rechts stehen Gedanken des Zweifels „das werde ich doch nie bis Freitag schaffen!“ – In der Mitte steht „was koche ich heute eigentlich?“. Die unterschiedlichsten Themen sind verstreut in diesem Raum zu finden – Und sobald Du ein neues Thema aufmachst öffnet dein Geist einen zusätzlichen Order mit unendlich vielen Informationen, die ebenso in diesem Raum erscheinen. Du selbst lenkst Die Aufmerksamkeit deines Geistes. Wie fühlt es sich an von einem Thema zum anderen zu springen? Wie fühlst Du Dich in diesem Raum voller Informationen?

Unser Geist ist schöpferisch – Unsere Geistesaktivität ist die schöpferische Kraft in Bewegung

Dieser Raum, in dem Du Dich befindest, gleicht einem Informationsfeld, das Dir unendlich viele Informationen liefern wird, sofern Du danach fragst. Diese bitte nach Informationen verläuft meist zu tiefst unbewusst, denn unser Verstand ist unser Werkzeug, dass all diese Informationen für uns filtert und uns ebendiese zur Verfügung stellt, die wir „denken“ wollen. Es sind Gedanken, die in der Vergangenheit durch Erfahrungen abgespeichert wurden und unsere heutige Ich-Vorstellung beeinflussen. Denn wir definieren uns unbewusst durch unsere Vergangenen Erfahrungen. Oftmals sind es auch Gedanken in der Zukunft – Wir denken dann an bestimmte Wünsche, Ziele und Zustände, die wir gerne erreichen wollen.

Wann werden all diese Informationen „gedacht“?

Gedacht werden die Gedanken im jetzigen Augenblick! Halten wir uns vor Augen, dass wir in diesem Augenblick unsere Vergangenheit zurücklassen und unsere Zukunft formen, sollte uns bewusst sein, dass dieser Augenblick, die einzige Verbindung zu unserer schöpferischen Kraft ist, und wir sie somit nur in unserem „Jetzt-Erleben“ entfalten können.

Unsere Geistesaktivität ist somit extrem entscheidend auf unserem Wege uns Selbst zu verwirklichen.

Wie unsere Gedanken unser Stresslevel erhöhen

Nun ja, wir wissen nun welch eine wichtige Rolle unsere Gedanken in Bezug auf unsere Geistesaktivität einnehmen – Auch auf körperlicher Ebene wirkt sich jeder Gedanke auf uns aus. Denn bekanntlich ist alles Energie. Jeder Gedanke wirkt sich energetisch auf unseren Organismus aus und beeinflusst unser Stresserleben extrem. Sobald wir negative Gedanken, Glaubenssätze oder auch Ängste in uns fokussieren löst dies eine Stressreaktion in uns aus, die sich in Form von Anspannung, innere Unruhe, Konzentrationsschwäche oder auch durch Kopfschmerzen bemerkbar macht. (Der genaue Ablauf einer natürlichen Stressreaktion und warum „der heutige Stress“ so gefährlich für unsere Gesundheit ist und wie Du diesen Stress erkennen und vermeiden kannst erfährst Du am Ende des Beitrags.)

Körper – Geist und Seele, die drei Ebenen unseres Daseins, sind eng miteinander verbunden, sie sind eins! Wenn eine Ebene aus dem Gleichgewicht gerät, macht sich das auf anderen Ebenen bemerkbar – Die Auswirkungen können unterschiedlicher Natur sein. In jedem Fall wird das System, Dich in deiner Denkweise stoppen und deinen Fokus verändern – Wie ist völlig individuell.

Sobald wir negative und begrenzende Gedanken denken und ihnen unsere wertvolle Aufmerksamkeit schenken und schlimmer noch, sie vielleicht sogar als wahr annehmen und uns mit ihnen identifizieren löst dies eine Reaktion im Körper aus. Botenstoffe sorgen dafür, dass unser Nervensystem all die wichtigen Informationen verarbeitet und liefert uns die dazu passende Emotion. Wenn wir traurige Gedanken denken, werden wir uns auch traurig fühlen – Wenn wir glückliche Gedanken denken, werden wir uns wiederum auch glücklich fühlen.

Meditation lernenWir haben die Wahl – „Was denke ich den Tag über?“

  • Wie kann ich diesen Gedankenstrom kontrollieren?
  • Ist dies überhaupt möglich?
  • Und wie lerne ich mich nicht mit meinen Gedanken zu identifizieren?

Durch Innenkehr – Du hast nun erfahren, wie machtvoll deine Gedanken sind – Ebenso weißt Du nun wie sie sich auf Körper – Geist und Seelen Ebene auswirken. Die dritte wichtige Erkenntnis ist jene, dass Du nicht deine Gedanken bist und Dich für die wertvolle Ruhe in Dir entscheiden kannst.

Meditation lernen – Gedanken zur Ruhe bringen

Ich weiß, dass die Praxis der Meditation zu Anfang eine Herausforderung darstellen kann, vor allem wenn wir uns in einem komplett neuen Erfahrungsgebiet bewegen. Ich persönlich hatte zu Anfang meiner Meditationspraxis auch Schwierigkeiten mich einfach hinzusetzen und einfach mal nichts zu tun – In dem Moment nur zu Sein, die Atmung zu beobachten und den Geist zu beruhigen.

Besonders am Anfang, wenn wir uns unserer Gedanken bewusst werden wird unsere Geduld und unsere Willensstärke auf die Probe gestellt. Es ist so als würden wir in diesem eben genannten Raum sitzen und unzählige Informationen in Form von Gedanken und Glaubenssätzen prasseln auf uns ein. Im normalen Alltagserleben werden wir uns dieser Fülle an Gedanken nicht bewusst, weil wir durch all unser ständiges „Tun“ abgelenkt sind. Dennoch ist es eben hier so wichtig Vertrauen in diesen Vorgang der Innenkehr zu haben und sich auf den Moment einzulassen, denn nur dieser Weg holt uns aus der äußeren Perspektive zurück nach innen in die Ruhe unserer Gegenwart, in der wir nicht nur unser System zurück in die natürliche Balance befördern können, sondern ebenso erfahren, wer wir wirklich sind und welche tatsächlichen Talente und Gaben darauf warten in die Welt hinaus getragen zu werden.

Meditation sollte sich leicht anfühlen

Meditation lernen

Wenn wir nach Hilfestellungen suchen, dann gibt es unendlich viele Möglichkeiten, die uns erklären, wie man “richtig” meditiert – Doch welche ist für Dich die passende?

Ich habe so viele verschiedene Techniken für mich selbst ausprobiert, um für mich herauszufinden welche Meditation mich tiefer zu mir selbst und in meine innere Kraft führt. Aus all der Jahrelangen wundervollen Erfahrung möchte ich Dir an dieser Stelle sagen, dass das wichtigste innerhalb der Meditationspraxis, dein Wohlbefinden ist.

Du solltest Dich voll und ganz fallen lassen und diesen Moment genießen können.

Die größte Herausforderung am Anfang ist das Überwinden deiner derzeitigen Gewohnheiten. Wie verbringst Du deine Zeit? Wie viel Zeit planst Du nur für Dich Selbst ein? Manchmal ist uns nicht bewusst, wie viel Zeit wir für alles Mögliche investieren außer in uns selbst – Dabei ist die Ruhe, die Zufriedenheit und das erreichen deiner inneren Mitte nur eine Entscheidung entfernt.

Endscheidung treffen – hinsetzen – Meditation lernen

Diese Entscheidung sich hinzusetzen und sich selbst, den Moment und alles was uns umgibt einfach nur zu fühlen, zu erleben und eins mit ihm zu sein! Hört sich das nicht wunderschön an? Die Praxis der Meditation sollte sich für Dich leicht anfühlen –

Du solltest in keiner Weise das Gefühl haben irgendwas machen zu müssen, denn in diesem einzigartigen und friedlichen Augenblick stehst DU SELBST an 1. Stelle!

Es ist DEIN MOMENT! NEHME IHN DIR!

Nehme Dir diese Pause in deinem Alltag!

Ein paar wertvolle Tipps zur Anwendung:

Wo kann ich Meditieren?

Überall! An einem Ort an dem Du Dich wohlfühlst! Besonders kraftvoll wirkt sich die Meditation aus, wenn Du Zuhause immer an demselben Ort meditierst – Richte Dir deine Wohlfühlatmosphäre ein und genieße diese Me-Time voll und ganz!

Wie kann ich Meditieren?

Ganz einfach in der Stille, wenn Dir dies schwerfällt, dann probiere auch gerne eine meiner geführten Meditationen auf meinem Podcast Herzgeflüster – Ein Impuls der Liebe aus. Oder mache Dir Musik zur Entspannung an.

Wie lange?

Solange, wie es sich für Dich gut anfühlt! Selbst wenn Du zum ersten Mal meditierst, Du wirst spüren, wie wundervoll sich diese starken Energien auf Dich auswirken! Oftmals müssen wir uns nur in diesem Moment dafür entscheiden uns hinzusetzen und bewusst nach innen zu blicken! Dann verliert der Moment seine Zeit und Du bist einfach HIER IM JETZT! Lass Dich liebevoll von dieser wunderbaren Energie leiten!

Kleiner Tipp:

Stelle Dir einen Timer – Somit kannst Du besonders am Anfang festlegen wie lange Du meditieren möchtest, und die Dauer von Tag zu Tag erhöhen.

Meditation lernen Durchführung:

  • Setze Dich bequem hin, in den Schneidersitz oder lege Dich hin – So wie Du Dich am wohlsten fühlst.
  • Schließe deine Augen und lege die rechte Hand auf dein Herz.
  • Beobachte bewusst deine Atmung, wie sie ein und wieder ausströmt.
  • Beobachte, wie dein Brustkorb sich hebt und wieder senkt.
  • Mach es Dir so einfach wie nur möglich, genau in diesem Moment darfst Du Dich absolut leicht fühlen!
  • Beruhige deine Gedanken – konzentriere Dich nur auf deine Atmung mehr nicht.
  • Fühle mehr als Du denkst – achte auf die wertvolle Pause, den Raum zwischen deinen Gedanken.
  • Sorge dafür, dass der Raum, in dem Du sitzt, vollkommen leer ist. Wenn ein Gedanke auftaucht dann lass ihn kommen – Begrüße ihn liebevoll und verabschiede ihn anschließend wieder. Du wirst feststellen, es wird von Minute zu Minute und von Atemzug zu Atemzug immer ruhiger in Dir.
  • Du brauchst in diesem besonderen Moment einfach nur SEIN, und das Energiefeld der Welt mit deinem Dasein bereichern!
  • In jedem Menschen steckt so viel mehr, als man meist selbst von sich “denkt” deshalb nutze diese Möglichkeit und spüre diese gewaltige Energie am in Dir – Verbinde Dich mit deiner inneren Kraft, komm zur Ruhe und stelle ebenso dein Körper – Geist – Seele Gleichgewicht wieder her.

Meditation lernen in meinem Online Video Kurs

Weitere hilfreiche Tipps zur Durchführung der Meditation – Verschiedene Wege der Meditation und zum Achtsamkeitstraining erfährst Du in meinem Online-Video-Kurs. Lifebalance – Der Weg zur inneren Balance und Lebensfreude – Dort führe ich Dich Schritt für Schritt durch meine Erfahrungswelt und begleite Dich besonders am Anfang deiner Meditationspraxis!

Ich freue mich sehr auf Dich – Es ist mir eine Ehre Dich mit meiner persönlichen Erfahrung zu inspirieren und Dir zu helfen ebenso ein Leben im Gleichgewicht deines Daseins zu führen.

Schenk mir gerne dein Feedback!

Wie hat Dir mein Blog Beitrag gefallen?
Fühlst Du Dich inspiriert?
Was ist die wertvollste Erkenntnis, die Du gewonnen hast?

Viel Freude und Entspannung wünsche ich Dir!

Liebste und lichterfüllte Grüße,

deine Maren

Beitrag – Meditation lernen – Der Weg in deine innere Mitte